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Entstehung der Bergbausammlung RotthausenDie Bergbausammlung Rotthausen beherbergt heute nicht nur Informationen und Exponate zum Bergbau aus Gelsenkirchen und dem Ruhrgebiet, sondern auch aus anderen Regionen Deutschlands und der übrigen Welt. Ihre Anfänge hat sie jedoch in der Arbeit einer kleinen Gruppe, die sich 1976 zusammenfand, um die Ortsgeschichte des Gelsenkirchener Stadtteils Rotthausen aufzuarbeiten. Daraus ging der 1987 gegründete Verein Stadtteilarchiv Rotthausen e.V. hervor, der bis heute das Archiv und die Arbeit ständig und konsequent ausbaut. Das Stadtteilarchiv und die benachbarte Historische Sammlung des Heimatbund Gelsenkirchen e.V., beide im historischen Volkshaus Rotthausen beheimatet, erlebten eine stets steigende Nachfrage nach Informationen über die Entwicklung des Bergbaus in der Stadt und der Region. So entschlossen sie sich, die umfangreichen Bergbaubestände beider Sammlungen zusammenzuführen. So entstand 2002 die Bergbausammlung Volkshaus Rotthausen. Die Arbeitskreise Essen und Gelsenkirchen des Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. beteiligten sich auch am Projekt. Sie stellten insbesondere die aus ihrer Arbeit anfallenden Unterlagen und Arbeitsergebnisse in die Sammlung ein. Die Bestände wuchsen ständig weiter, bis die Sammlung aus allen Nähten platzte. Am 26. April 2009 wurde dann die neue Bergbausammlung an der jetzigen Adresse in einem der GFW gehörenden ehemaligen Ladenlokal an der Belforter Straße 20 eröffnet. Hier verfügt sie über ausreichenden Platz für ein ordentlich eingerichtetes Archiv, eine anschauliche Ausstellung und eine nützliche Veranstaltungsfläche. Mit dem Umzug wurde auch der Name in Bergbausammlung Rotthausen geändert. Seit den Anfängen 1976 über die Gründung der Bergbausammlung 2002 und den Umzug ins neue Heim 2009 wird die Bergbausammlung Rotthausen ständig ausgebaut und erweitert.
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